Burgen und Schlösser - Thermenland - Hotel OASIS
Burgen und Schlösser
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Burgen und Schlösser

Thermenhotel Loipersdorf: Burgen und Schlösser

Die Riegersburg

Weithin sichtbar erhebt sich die über 850 Jahre alte Riegersburg auf den Felsen eines Vulkanberges und bietet einen herrlichen Ausblick über die sanften Täler, die grünen Wälder und die prächtigen Weingärten der Süd-Oststeiermark. Ein imposantes Bollwerk, das in den Jahrhunderten seiner Geschichte nie erobert werden konnte.

Bereits der Aufstieg zur Burg wird zu einem Erlebnis. Drei Kilometer Wehrmauern mit Schießscharten, sieben Torgebäude und elf Basteien lassen auch heute noch die bewegte Vergangenheit erahnen.

Aber wie einst den Türken war auch die Riegersburg aufgrund des steilen Fußweges für viele Touristen unbezwingbar. Eine neue Schrägseilbahn an der Nordseite der Burg führt nun in 1 ½ Minuten auf die Festung.

Zu den Kostbarkeiten der Burg zählen der um 1600 erbaute imposante Rittersaal mit prachtvoll intarsierten Türen, Portalaufbauten und Kassettendecke und der 1658 fertiggestellte Weiße Saal mit kunstvoller Stuckdecke, ein Meisterwerk des Frühbarocks.

Seit 1822 befindet sich die Riegersburg im Privatbesitz der fürstlichen Familie Liechtenstein. Ein Teil der insgesamt 108 Räume der Burg beherbergen heute zwei Ausstellungen:

1.) Das "HEXENMUSEUM" im Kellergeschoss, die Weiterführung der erfolgreichen Landesausstellung 1987. Der in den Alpenländern grassierende Hexenwahn forderte viele unschuldige Opfer. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts wurden in der Steiermark rund 300 angebliche Hexen und Zauberer in Hexenprozessen verfolgt. Der einstige Besitzer der Riegersburg, Graf Johann Ernst Purgstall, zählte zu den prominentesten Hexenrichtern der Oststeiermark. Vor allem Außenseiter und ländliche Unterschichten liefen Gefahr, mit den absonderlichsten Anschuldigungen belastet zu werden. Das
Hexenmuseum führt mit seinen Exponaten in diese dunkle und rätselhafte Kapitel der Landesgeschichte.

2.) Die Ausstellung "Sagenhafte Riegersburg - Legendäre Frauen" in den Prunkräumen bietet Einblicke zu Personen und Geschehnissen in der Geschichte der Riegersburg des 17. Jahrhunderts: der Burgherrin Elisabeth Katharina von Galler, die den größten Ausbau veranlasste oder der "Blumenhexe" Katharina Paldauf, zur Entscheidungsschlacht gegen die Türken bei Mogersdorf 1644 oder den opulenten Gelagen.

Nähere Infos:

Telefon: 03153/82131 (Führungen) 03153/82132 (Taverne)


Burg Güssing

Auf einem längst erloschenem Vulkankegel thront die 1157 als Wehranlage errichtete älteste Burg des Burgenlandes. Nach mehrmaligem Besitzwechsel gelangte sie 1524 in den Besitz der Familie Battyány. Zur Abwehr der Gefahren aus dem Osten wurde sie im 16. und 17. Jahrhundert zu einer ziegelgemauerten Festung ausgebaut. Mit dem Verlust ihrer strategischen Bedeutung gab man die Burg im 18. Jh. dem Verfall preis, da die damalige "Dachsteuer" eine Erhaltung für den Besitzer unerschwinglich machte. Seit 1870 steht sie im Eigentum einer Stiftung.
Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten präsentiert sich die Burg nun in jenem Zustand, wie vor 200 Jahren.

2000 - 2003 wurde die Ausstellung auf der Hochburg mit eigenen Kunstschätzen, der Illig-Sammlung von der Burg Schlaining und mit privaten Leihgaben neu gestaltet. In 20 Ausstellungsräumen lassen 5.000 Exponate die Vergangenheit lebendig werden.

Nähere Infos:

Ausstellungsbüro Burg Güssing - Burgstiftung
Batthyanystr. 10
7540 Güssing
Tel: +43 (0) 3322 43400


Das Schloss Tabor

Das Schloss Tabor wurde im Jahr 1469 erbaut und ist das älteste Bauwerk im Bezirk Jennersdorf. Von 1607 bis 1992 war es im Besitz der Batthyany's. Danach war Großgrundbesitzer Coutinho Andreas Eigentümer. Seit 1998 ist das Schloss im Eigentum des Naturpark Raab und nach Ablauf eines bestehenden Pachtvertrages geht es in einigen Jahren in das grundbücherliche Eigentum der Marktgemeinde Neuhaus am Klausenbach über.

Im 19. und 20. Jahrhundert war es Sitz der Herrschaftsverwaltung, seit September 1964 ist es nicht mehr ständig bewohnt. In den letzten 2 Jahren wurde es generalsaniert.

2004 wurde das Schloss Tabor von der Familie Rupprecht neu eröffnet. Schloss Tabor ist Schauplatz von Kulturveranstaltungen wie Lesungen, Ausstellungen und Konzerte, Feste und Feiern; alljährliche Freiluft-Opernaufführung im August.

In der Tabor Galerie finden Sie verschiedenste Ausstellungen von Malern, Bildhauern, Photographen und Kunsthandwerkern. Im Schloss befindet sich ebenfalls ein Heimatmuseum, welches von Schuhmacher Utensilien bis zu einem alten Babybett diverses Traditionelles beherbergt.


Schloss Herberstein

Geheimnisvoll verborgen in der wildromantischen Landschaft der Feistritzklamm liegt eines der bekanntesten österreichischen Schlösser – das Schloss Herberstein. In drei Epochen – Gotik, Renaissance, Barock – harmonisch gewachsen, erzählt dieses Baujuwel die spannende Geschichte von mehr als 700 Jahren steirischer Geschichte und herrschaftlicher Familientradition.

Die Haltung von Wildtieren hat in Herberstein Tradition und lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. In den nächsten Jahren (Jahrhunderten) finden vor allem heimische und jagdbare Tiere Eingang in den privaten Park. Gegen Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. wandelte sich Herberstein zum Wildpark in dem auch exotische Tiere zu sehen waren. Zu dieser Zeit wird Herberstein auch erstmals öffentlich zugänglich.

Nähere Infos:

Tier- und Naturpark Schloss Herberstein OHG
Tel. 03176 88250


Burg Schlaining

Der Name Schlaining, der sich damals auf die Burg bezog, wird 1271 als "castrum Zloynuk" erstmals urkundlich erwähnt. Nach mehreren Abwandlungen (Sliunic, Zalonuk, Zolonak, Slany, Schläning) erhielt sie 1786 den Namen, den sie noch heute trägt: Burg Schlaining.

1271 war die Burg im Besitz der Güssinger Grafen. Im 15. Jahrhundert erwarb Andreas Baumkircher die Festung. Sein Name ist heutzutage in der Region mit vielen Legenden umwoben - die sogenannte „Baumkircherfehde" (1469-1471) gegen Kaiser Friedrich III führte schließlich zu Baumkirchers Hinrichtung in Graz.

Mitte des 16. Jahrhunderts kam Burg Schlaining in den herrschaftlichen Besitz der Familie Batthyány. Der letzte Eigentümer aus dieser Linie, Ludwig Batthyány, wurde am 17. März 1848 zum ersten ungarischen Ministerpräsidenten ernannt. Keine ein einhalb Jahre später wurde er aber in Zusammenhang mit der Revolution von 1848 vor einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt - seine Besitzungen zog daraufhin die ungarische Kammer ein.

Seit 1980 gehört die Burg dem Land Burgenland und als Museum eingerichtet. Verschiedene Dauerausstellungen sowie jährlich wechselnde Sonderausstellungen geben den besuchenden Familien interessante Informationen über historische, regionsrelevante Begebenheiten und setzen sich mit den Probleme von Frieden und Gewalt auseinander.

Ausstellungen:

  • Europäisches Museum für Frieden
  • Ausstellung über die Geschichte und Tätigkeit des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK)
  • Volkskundesammlung Ludwig Toth
  • Optisches Leitsystem (25 Tafeln) zur Geschichte der Burg
  • Sonderausstellung 2009 - Konsens und Konflikt - Burgenlandschicksal 1922 - 1938
  • Begehbarer Kanonenturm der Burg (drei Turmwachtzimmer, Kanonenbastei und offene Kanonenhalle)

Nähere Informationen zur Burg Schlaining erhalten Familien über das Tourismusbüro Stadtschlaining oder unter der Telefonnummer +43 (0)3355 2306 (Burg).


Schloss Kornberg

Das Schloss Kornberg wurde bereits 1284 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In seiner ursprünglichen Form hatte Kornberg einen wehrhaften Charakter, umgeben von einer Burgmauer. Heute stellt sich das Schloß als zweigeschossige Anlage dar, die einen mit vier Türmen verstärkten prachtvollen Renaissancehof im Inneren verbirgt.


Während des 16. und 17. Jhdt., als Kornberg in Besitz der Freiherrn von und zu Stadl war, wurde die einst wehrhafte Burg zu einem Wohnschloß ausgebaut. Die Schlosskapelle, die dem Hl. Andreas geweiht ist, wurde bereits im 14. Jhdt. gegründet. Ihre heutige prunkvolle Form erlangte sie jedoch im Wesentlichen im 17. Jhdt. In jüngster Zeit erlebt sie ein sakrale Wiederbelebung in Form von zahlreichen Hochzeiten und Taufen. 1825 erwarb Johann I. Fürst von und zu Liechtenstein die Herrschaft Kornberg. Aber bereits im Jahr 1871 ging das Schloß durch einen Kauf in den Besitz der Grafen Bardeau.

Die Familie versucht bis heute durch kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen im Schloß Kornberg, Mitglied der Schlösserstraße, das zu erhalten, was durch Jahrhunderte aufgebaut worden ist. Daneben zählen auch das "Haus der Region", Seminarräumlichkeiten und der Reitclub zum Angebot von Schloß Kornberg.

Nähere Infos: +43 (0) 3152 / 4213 oder +43 (0) 3152 / 4588


Schloss Obermayerhofen

Das Schloss Obermayerhofen wurde 1170 als wehrhafter Gutshof errichtet. Zum Schutz dieses Besitzes stand hier eine Ritterburg, von der wir aber weder wissen, wann sie gebaut, noch wann sie zerstört wurde.

Im Jahre 1315 wird urkundlich ein Heinrich Mayerhofen, Bischof von Gurk und Domprobst von St. stefan in Wien, als Besitzer genannt. Ein Nachkomme, Konrad dem Fruet, verkauft die Herrschaft Obermayerhofen 1377 an Ritter Härtel von Teuffenbach.

Mit diesem Erwerb durch das berühmte Rittergeschlecht der Teuffenbacher, das fast 230 Jahre in Obermayerhofen geherrscht und es kontinuierlich zum Zentrum einer großen Grundherrschaft ausgebaut hat. Bernhard von Teuffenbach erwarb zahlreiche weitere Besitzungen. Nach seinem Tod ist das Erbe am 31. Juli 1540 auf die vier Söhne Andrä, Balthasar, Hans und Servaz zu je einem Viertel vom Schloß mit 14 Zimmern und Kammern und Grundbesitz aufgeteilt worden.

Das kleine Schloß führt zu ständigen Auseinandersetzungen zwischen den Brüdern. 1552 hat Servaz von Teuffenbach die Anteile der älteren Bruder an Obermayerhofen abgekauft, und begann nun als Alleinbesitzer den Neubau des Schlosses, der 1574 abgeschlossen war.

Mord und Todschlag begleitete den Schloßbau. Bruder Andrä beschuldigte Servaz, Werkzeuge und Kalkstein entwendet und so viele Ziegel von ihm weggenommen zu haben, dass damit ein stattliches Haus hätte gebaut werden können. Im verlauf eines solchen Streites hat offenbar der Sohn des Andrä, Christoph Teuffenbach, den Mayerhofener Verwalter Niklas Protonotzky erschlagen.

Servaz, Freiherr von Teuffenbach war in zweiter Ehe mit Katharina von Herberstein verheiratet. Katharina von Herberstein ist am 18. Dezember 1606, 64 jährig gestorben und in der Schloßkapelle begraben worden, wo ihr Grabstein mit dem Wappen zu sehen ist.

Im Urbar der Herrschaft Obermayerhofen von 1636 wird das Schloß als wohlerbaut mit ansehnlichem schönen Situs wie kaum eines im Lande und mit ansehlichen Zimmern und Gemächern bezeichnet. Hervorgehoben wird auch die neu wieder zugerichtete Kapelle, die unter den protestantischen Teuffenbachern vernachlässigt worden war, der tiefe Brunnen mit köstlichem Wasser und ein Rohrbrunnen, weiters der große mit einer Mauer eingefriedete Garten mit den darin befindlichen und neu zugerichteten Kuchel-Wurz- und Baumgärten.

Eine Beruhigung der Besitzverhältnisse erfolgte wieder im Jahre 1777, als Josef Graf Kottulinsky Schloß und Herrschaft erwarb. Er erbaute einen neuen Meierhoftrakt, bei dem hofseitig auch heute noch sein Wapen und das seiner Gemahling Elisabeth von Falkenhayn angebracht ist.

Unter diesm Besitzer kam es nach 1848 auch zur Grundentlastung. Die Grafen Kottulinsky haben später meist nur im Sommer und Herbst in Obermayerhofen gewohnt. Nach dem Tod von Ernestine Gräfin Khuen-Belasi, geborene Gräfin Kottulinsky, ist im Jahre 1924 auf dem Erbwege eine Nichte, Baronin Maria Taulow, in den Besitz gekommen, nach ihr im Jahre 1939 Dr. Emil Baron von Taulow.

Das Schloß hat in den Nachkriegszeiten durch Besatzungsoldaten schwer gelitten, wurde ausgeplündert und praktisch dem Verfall preisgegeben.

Im Jahre 1977 hat Harald Graf Kottulinsky das Schloß zurückerworben und darin 1986 ein Schloßhotel mit erlesenem Komfort eröffnet. Seit 1991 führt seine Ehefrau Brigitte Gräfin Kottulinsky das Schloßhotel. 1999 ließ sie den Schloßpark auf einem angrenzenden Areal um 140.000 m² erweitern.

Nähere Infos: +43 (0) 3333 / 25030

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